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Miron Muslic spricht in der Pressekonferenz.
Chef-Trainer Miron Muslic sprach am Freitag über das anstehende Auswärtsspiel beim SC Freiburg.

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Miron Muslic: Wir treffen auf eines der Topteams aus Deutschland

Nach dreiwöchiger Pflichtspielpause rollt der Ball wieder in der Bundesliga. Der FC Schalke 04 ist am Sonntag (11.10.) zum Abschluss des 5. Spieltags zu Gast beim SC Freiburg. Anpfiff im Europa-Park Stadion ist um 17.30 Uhr. „Wir freuen uns auf die Herausforderung beim aktuellen Tabellendritten“, sagt Miron Muslic vor dem Duell mit den Breisgauern, die wettbewerbsübergreifend in der laufenden Saison noch ungeschlagen sind.

Sechs Siege des Sport-Clubs sowie zuletzt ein Unentschieden in insgesamt drei Wettbewerben seien kein Zufall, betont Schalkes Chef-Trainer. „Wir treffen auf eines der Topteams aus Deutschland. Freiburg macht das überragend. Wenn man sich die Mannschaft unseres Gegners im Detail anschaut, ist das toporganisiert und -strukturiert.“

Der letztjährige Europa-League-Finalist zeichnet sich durch klare Abläufe sowie ein dominantes Auftreten aus. Zudem war er bislang sehr torhungrig. Nach vier Spieltagen in der Bundesliga hat Freiburg bereits zwölf Treffer auf dem Konto. Gleichzeitig ließ die Mannschaft von Chef-Trainer Julian Schuster erst drei Gegentore zu.

Defensive Kompaktheit ist das Fundament

Muslic erklärt, dass es gegen einen Gegner mit diesen Qualitäten wichtig sei, defensiv gut organisiert aufzutreten. „Das ist unser Fundament“, betont der 44-Jährige. „Wenn wir das auf den Platz bringen, ist es schwer, uns zu bespielen. Dass wir offensiv eine Schippe drauflegen können, ist uns aber auch klar. Das wird auch kommen.“

Wie der Ball den Weg ins gegnerische Tor findet, hat vor allem Moussa Sylla in den beiden Testspielen während der FIFA-Abstellungsperiode gezeigt. Zum 5:2-Sieg in Oberhausen sowie zum 1:0-Erfolg bei Austria Lustenau steuerte der Stürmer insgesamt fünf Treffer bei. „Moussa brennt jetzt auch auf sein erstes Tor in der Bundesliga“, sagt Muslic.

Gleichzeitig verrät der Fußballlehrer noch nicht, ob der Schalker mit der Rückennummer 9 in Freiburg auch starten wird. „Wir haben mehrere Optionen, mehrere Profile – und wir haben einen klaren Plan. Auch gegen Freiburg werden wir eine richtig gute Startelf auf den Platz schicken und im Verlauf des Spiels unsere Gamechanger bringen.“

Nationalspieler sind zurück in Gelsenkirchen

Während Sylla mit einem Teil des Teams die beiden Testspiele bestritt und darüber hinaus auch auf dem Trainingsplatz an weiteren Abläufen feilte, waren gleich neun Knappen für ihre Heimatländer international im Einsatz. „Sie alle sind mittlerweile wieder bei uns und einsatzfähig für das Spiel in Freiburg“, berichtet Schalkes Coach. Mertcan Ayhan hat zwar eine kleine Schulterblessur aus seinem Einsatz mit der türkischen U21 in der EM-Qualifikation gegen Ungarn mitgebracht, einer Nominierung für den Kader stünde aber nichts im Wege.

Auch Timo Becker ist wieder fit. Der Innenverteidiger, der sich in der vergangenen Partie gegen die SV Elversberg eine schmerzhafte Risswunde am Sprunggelenk zugezogen hat, trainiert seit Mitte der Woche wieder komplett mit dem Team. Dejan Ljubičić macht nach seiner vor einem Monat beim 3:1-Auswärtssieg in Berlin erlittenen Knieverletzung gute Fortschritte und liegt voll im Zeitplan. Für die Begegnung im Breisgau ist er aber noch keine Option.

Die kurze Vorbereitung auf die Partie müsse genutzt werden, um „wieder in unseren Flow und in unsere Prinzipien zurückzukommen“, so Muslic. „Einige Spieler haben mehr Zeit in Flugzeugen verbracht als auf dem Platz. Aber wir sind nicht der einzige Verein, der damit umgehen muss.“

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